Bad Wörishofen, die zweitgrößte Stadt des schwäbischen Landreises Unterallgäu, ist vor allem als Kurort bekannt.
1855 wurde im Dominikanerinnenkloster Wörishofens der Pfarrer Sebastian Kneipp als Beichtvater eingesetzt, welcher hier bis zu seinem Lebensende 1897 Sprechstunden und Gesundheitsvorträge hielt.
Durch seinen Einfluss wurde Wörishofen zum Ziel vieler Kur-Reisender, die durch die von ihm propagierten und weiterentwickelten Hydrotherapie auf eine Verbesserung ihres gesundheitlichen Zustandes hofften.
Viele Bauwerke, die im Leben von Pfarrer Kneipp eine wichtige Rolle spielten, sind heute noch zu besichtigen – so zum Beispiel das Kloster, in dem er Beichtvater war, oder das von ihm gegründete Sebastianeum, in dem noch heute sein Sprechzimmer zu besichtigen ist, wie es vor zu seinen Lebzeiten von ihm eingerichtet und genutzt wurde.
Im Sebastianeum werden auch heute noch Wasser- und andere Kuren sowie » Wellness-Urlaube angeboten.