In der Trinkkur – auch Brunnenkur genannt – wird Wasser aus Heilquellen getrunken.
Grundsätzlich sollte der Mensch täglich etwa zwei bis drei Liter Wasser trinken, um den Wasserverlust auszugleichen, der z. B. durch Schwitzen entsteht.
Spezielle Trinkkuren mit Mineralwässern wirken sich günstig auf die Verdauung, oder die Funktionen innerer Organe aus. Trinkkuren werden, ebenso wie Bäder, der Balneotherapie zugeordnet, da auch hier das Resultat der Kur von den jeweiligen Inhaltsstoffen des Heilwassers abhängt.
Eine reine Trinkkur ist heute weniger üblich – meist wird sie mit einer Bäderkur zusammen verordnet – es sei denn sie wird zuhause durchgeführt, da viele Badeorte inzwischen ihre Heilwässer abfüllen und in der ganzen Bundesrepublik verkaufen.