Heilwässer sind Wässer, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe zur Behandlung von Krankheiten genutzt werden. Sie finden Ihre Anwendung vor allem in der Balneotherapie, in Form von Bädern und/oder Trinkanwendungen(Trinkkuren).
Heilwässer werden nach ihren Inhaltsstoffen wie folgt unterschieden:
salzhaltige Wässer
schwefelhaltige Wässer
moor-, schlamm- oder schlickhaltige Wässer und Kohlensäurewässer
kohlensäurehaltigen Wässern
Anwendungen:
Salzhaltige Wässer
Salzhaltige Wässer werden bei rheumatischen Erkrankungen der Gelenke, Nerven und Muskeln verwandt, bei Schuppenflechte, Frauenleiden, Stoffwechselkrankheiten oder Erkrankungen der Atemwege.
schwefelhaltige Wässer
Schwefelhaltige Wässer helfen bei Hautkrankheiten, Stoffwechselerkrankungen, rheumatischen Erkrankungen und Frauenleiden.
Moor- , schlamm- oder schlickhaltige Wässer
Diese Wässer werden bei chronischen Erkrankungen bevorzugt, besonders im Bereich der Frauenleiden und rheumatischen Erkrankungen jeglicher Art.
Kohlensäurehaltige Wässer
Bei Herzerkrankungen und mildem Bluthochdruck.
Zusätzlich kommen sog. Radonbäder zur Anwendung, deren Wasser durch Radonbestrahlung eine leichte Radioaktivität erlangt. Die Anwendungsgebiete sind Arteriosklerose, allergische Erkrankungen und Altersbeschwerden.