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Chrom ist als essentielles Spurenelement im menschlichen und tierischen Organismus für den Glucose-Stoffwechsel von Bedeutung. Der tägliche Bedarf liegt bei 0,05-0,2 mg. Im Gegensatz zu metallischem Chrom, das infolge seiner Unlöslichkeit unschädlich ist, wirken höher Dosen löslicher Chrom-Verbindungen toxisch, wobei solche mit 6-wertigem Chrom etwa 100mal so giftig sind, wie die mit 3-wertigem Chrom. Aufgrund ihrer Wirkung als starke Oxidationsmittel verursachen sie Ätzungen auf der Haut und den Schleimhäuten.

Bei oraler Aufnahme treten Magen-Darm-Entzündungen sowie Leber- und Nierenschäden auf. Einige Chrom VI-Verbindungen gelten zudem als ‚cancerogen’ - Krebs verursachend: Die Inhalation von Chrom in Form chromathaltiger Stäube kann z. B. zu Lungenkrebs führen.

Die Aufnahme über das Trinkwasser deckt einen erheblichen Teil des menschlichen Tagesbedarfs an Chrom. Der Chromgehalt des Trinkwassers darf laut TrinkwV 0,05 mg/l nicht überschreiten. Es wird davon ausgegangen, dass unterhalb dieses Wertes keine Gesundheitsgefährdung besteht, auch wenn derzeit die tatsächliche Wirkschwelle von Chrom noch nicht bekannt ist.