Der Atlantische Ozean ist nach dem » Pazifischen Ozean das zweitgrößte Weltmeer. Er trennt, seit seiner Entstehung durch die Teilung des Urkontinentes Gondwana, Europa und Afrika vom amerikanischen Kontinent. Der Atlantik hat – zusammen mit seinen Nebenmeeren – eine Fläche von rund 106,2 Mio. km² und bedeckt etwa 20 % der Erdoberfläche. Seine tiefste Stelle liegt im Milwaukeetief im Puerto-Rico-Graben, 9.219 Meter unter der Wasseroberfläche.
Durch den Mittelatlantischen Rücken – ein Unterwassergebirge das sich bis zu 3.000 Meter über den Tiefseeboden erhebt – ist der Ozean in eine West- und eine Ostatlantische Mulde getrennt, aufgrund seiner ausgeprägten Nord-Süd Ausrichtung wird er allerdings in Nord- und Südatlantik unterteilt.
Der Name des Atlantik entspringt der griechischen Mythologie: Mit „Atlantis thalassa“ (das Meer des Atlas) war das Meer jenseits der sog. Säulen des Herakles gemeint – westlich der Straße von Gibraltar.
Bis zur Entdeckung Amerikas vermutete man, dass sich die bei Platon erwähnte Insel Atlantis im Atlantik befände.
Wegen des intensiven Verkehrs auf seinen Nebenmeeren - zu denen unter anderem die Nordsee, die Ostsee und das Mittelmeer gehören – sowie des Transitverkehrs zwischen Nordamerika und Europa ist der Atlantik das verkehrsreichste Weltmeer.
Aufgrund des Golfstroms, der aus der Karibik kommend den Atlantik bis nach Grönland durchquert, herrscht an den nordeuropäischen Küsten ein relativ mildes Klima.