Bei dem Antarktisvertrag handelt es sich um eine internationale Übereinkunft. Darin wird festgelegt, dass die Antarktis der friedlichen Nutzung vorbehalten bleibt, insbesondere der wissenschaftlichen Forschung.
Der Vertrag trat 1961 in Kraft und wurde 1991, als er zunächst endete, bis zum Jahr 2041 verlängert.
Wichtige Punkte des Vertrages sind unter Anderem:
- das Verbot militärischer Aktivitäten und Waffentests – militärisches Personal und Ausrüstung können jedoch für wissenschaftliche Forschung und andere friedliche Zwecke eingesetzt werden.
- Gegenstand des Vertrages sind alles Land- und Eisflächen südlich des 60. Breitengrades – dieser gilt auch als Begrenzung des » Südlichen Ozeans.
- das Verbot nuklearer Explosionen oder die Entsorgung radioaktiven Abfalls